2024 Clubabend 08.11.

Ernst hatte die Einladungen zur Jahreshauptversammlung im Dezember dabei. Wer wollte konnte ein gedrucktes Exemplar mitnehmen. Da Ernst im Augenblick keinen Internetzugang hat, erklärte sich Uwe bereit, die Einladung an alle Mitglieder weiterzuleiten.
Ein weiterer Punkt war ein Termin bei unserer Notarin, wegen der Hinterlegung der neuen Satzung im Vereinsregister. Pascal will hierzu Terminvorschläge einholen und dem Vorstand zur Auswahl mailen.
Uwe hatte die Central Garage in Bad Homburg besucht. Dort gibt es bis zum Jahresende 2 Ausstellungen. Die eine befasst sich mit den BMWs der 3er Serie und Wundercars. Ende der 1960er Jahre brachte BMW die 3er Serie als Fahrzeuge der gehobenen Mittelklasse heraus. Ein besonderes Highlight sind die „Wundercars“: Ob von Künstlern bemalt, Prototypen oder Sportwagen, dies sind Einzelstücke der Serie, die im Wechsel ausgestellt werden. Eine Ausstellung nicht nur für BMW Fans findet Uwe.
Die zweite Ausstellung zelebriert das Gordon Bennet Autorennen, das vor 120 Jahren im Taunus stattfand. Am 17.Juni 1904 gingen an der Saalburg 18 Fahrzeuge aus 7 Nationen (nach anderen Quellen waren 29 Wagen gemeldet), von denen immerhin 15 am Ziel ankamen, an den Start. Ein Rundkurs von 128 km musste 4mal gefahren werden. Vor den Augen Kaiser Wilhelms II, der allerdings zu Pferde angereist war, siegte der Franzose León Théry auf einem Richard- Brasier mit 11 Minuten Vorsprung und nicht Wilhelms Favorit Camille Jenatzy auf Mercedes. Es war das erste internationale Autorennen auf deutschem Boden. Neben einigen Fahrzeugtypen, die an dem historischen Rennen teilgenommen hatten, sind Dokumente und Fotos ausgestellt. Vor allem ein Großdiorama von der Start/Ziel -Tribüne in 1:87 dürfte nicht nur die Automodellbauer interessieren. Auf 1m x 2,10m sind 2500 Figuren , darunter das Kaiserpaar , dargestellt. Ernst erinnerte sich in diesem Zusammenhang, dass Germania Figuren Sätze in 1:87 und 1:72 zum Gordon Bennet Rennen 1904 anbietet, auf die er auch ein Auge geworfen hat, weil die frühen Flieger ja ähnlich wie die Automobilisten bekleidet waren.

Reiner und Ernst hatten zusammen mit Johannes bereits im September an der Ausstellung des PMC Main Kinzig in Hailer teilgenommen. Sie berichteten über diese Show. Es war wie immer eine gelungene Veranstaltung. Gezeigt wurden auf Tischen alle Sparten des Plastikmodellbaus. Obwohl das Militär auch in diesem Jahr stark vertreten war, gab es viele Zivilmodelle. Auch der 3d Druck ist offensichtlich auf dem Vormarsch: An mehreren Tischen wurden gedruckte Teile zur Detaillierung oder vor allem im Fantasy Bereich ganze Modelle und Figuren gezeigt. Die Kartonmodellbauer belegten mehrere Tische mit hertvorragenden Modellen. Ernst arbeitert noch an einem ausführlichen Ausstellungsreport, der demnächst erscheinen wird.
Ernst hatte noch die Möglichkeit die Ausstellung in Mechweiler, Saarland zu besuchen. Für Flugzeug Fans ein Muss. Viele bekannte Namen aus der Szene stellten dort aus. Auch aus dem nahen Frankreich kamen Modellbauer, die schon andere Themenschwerpunkte haben: Rafales und Mirages sieht man in solcher Vielfalt eigentlich recht selten. Aber vom Doppeldecker bis zur F35 waren alle Epochen der Luftfahrt vertreten. Ernst war vor allem von den Exponaten Matthias Pohl angetan: Neben verschiedenen 1:144er Dioramen hatte er das Flugdeck der USS Nimitz in 1:144 ausgestellt. Dabei gab es auch jede Menge schöne Fahrzeuge, Schiffe und Militär.


Da Hermaskeil nicht weit von Mechweiler entfernt ist, besuchte Ernst dort auch die Flugzeugsammlung von Leo Junior. Bei sonnigem Herbstwetter gelangen schöne Fotos von den dortigen Exponaten.

Peter hatte das Rhein Main Multiversum Turnier des Tabletop Clubs Rhein Main, das am 13. Und 14. September in der Kultur-und Sporthalle in Nidderau Heldenbergen statt fand, besucht. Dieses Event widmete sich den Tabletop Spielen. An 25 bis 30 Tischen konnte man sich an Spielen beteiligen. Es gab auch einige Händler vor Ort, bei denen man sich mit Figuren und Zubehör teilweise zu Sonderpreisen eindecken konnte. Entsprechend konnte er uns Einiges zeigen. Da war einmal die Figur des Events.
Uwe war vor allem von dem Warhammer Motorrad begeistert. Von Warhammer stammten auch verschiedene Figurensätze.
Einige seiner neuen Figuren waren noch im Support.
Nicht vom Multiversum stammte der Landrover in 1:56 mit Geländeteil, den er für 7,95 Pfund aus England bestellt hat.

Auch Ernst hatte einige Figuren dabei. Reiner hatte für sein Pibber Flussboot schöne Figuren von Germania Figuren erworben. Auf seinen Tipp besuchte Ernst deren Homepage: Es gibt historische Figuren und Fahrzeuge aus allen Epochen und in den Maßstäben von 1:32 bis 1:144 3d gedruckt, darunter auch Figurensätze, die Luftfahrtdioramen beleben können. Als dort bekannte Segelflieger von der Wasserkuppe angeboten wurden, schlug Ernst zu. Man erkennt in den kleinen Männern tatsächlich die aus der Literatur bekannten Personen wie den „Rhönvater“ Oskar Ursinus, Wolf Hirth, Robert Kronfeld oder Günter Groenhoff. Leider gibt es aus dieser Epoche nur wenige Segelflugzeuge in 1:72 (Groenhoffs Fafnir gab es mal bei CMK). Die Segler, die Bei AZ herausgekommen sind, stammen aus der Zeit zwischen 1935 und 1940, als auch dieWasserkuppe vom National Sozialistischen Fliegercorps beherrscht wurde und viele der Akteure in Uniform, mindestens mit der Hakenkreuz-Armbinde herum liefen. Einige der dargestellten Personen waren da bereits tot (Groenhoff) oder lebten im Exil (Kronfeld). Aber die Figuren sind auch auf jedem Flugplatz der frühen 30er Jahre nicht verkehrt. Vor allem Oskar Ursinus besuchte als Herausgeber der Zeitschrift „Flugsport“ ja alle Luftsportveranstaltungen. Außerdem bestellte Ernst noch einige moderne Jet Piloten und Warte der Bundesluftwaffe mit. Da gibt es einmal andere Posen, als immer nur die gleichen der, wenn auch natürlich sehr guten Preiser Figuren. Die Lieferung erfolgte in absolut bruchsicherer Verpackung und die Figuren sind bereits von der Support Struktur befreit. 6 Segelflieger für 16€ findet er angesichts der Qualität nicht zu viel. Ernst hat noch mehr Sätze im Auge: Hubschrauberpiloten und Doorgunner, NVA MiG Piloten, Flugzeugträger Deckcrews, ja und Figuren vom Gorden Bennet Rennen, um Luftfahrt Pioniere in Szene zu setzen.

Mark1 hat einen neuen Airliner herausgebracht. Die BAC 1-11 500 in 1:144. Den mußte Ernst natürlich haben. Das Original war zwar vor den Amerikanern als Kurz- und Mittelstrecken Jet auf dem Markt (Erstflug 1963, erste Auslieferung 1965) und die Briten konnten auch in den USA einige Flugzeuge verkaufen, mit der Zeit überflügelte sie die Douglas DC9 und Boeing 737. Nur 244 Exemplare wurden gebaut. Anfang der 1970er Jahre kauften einige Chartergesellschaften die BAC 1-11 darunter Paninternational, Germanair und Bavaria in Deutschland. In Rumänien liefen einige Lizensbauten als Rombac 1-11 vom Band, die Fertigung wurde aber nach der Produktion von 11 Flugzeugen eingestellt. Von Airfix gab es bereits in den 60er Jahren eine BAC 1-11-200 in der Skyking Serie. Das neue Modell stellt aber die verlängerte Version 500 dar. Es wird in mehreren Packungen angeboten, die sich nur durch Decals und Deckelbild unterscheiden. Ernst hat sich die Ausgabe ausgesucht, mit der man eine Maschine der Bavaria nach ihrer Fusion mit Germanair bauen kann. Glasteile gibt es keine. Alle Fenster werden mit Decals dargestellt. Die Teile sind zwar gut detailliert, es müssen aber einige Angüsse und Auswurfstellen entfernt werden. Damit hat Ernst angefangen. Ansonsten scheint der Bau recht problemlos zu werden. Er wird berichten.

Zum Herbst hatte Robert die Idee ein Diorama mit bunten Blättern zu bauen. Auf einem Diorama mit Mauer Tor und Litfassäule soll es Herbstblätter regnen. Die Pflastersteine der Straße hat er selbst in eine Platte von Balsa Foam 10 geritzt und mit Acrylfarben eingefärbt. Die Blätter hat er einmal fertig gekauft. Bei Titans Hobby gibt es Beutel mit verschieden farbigen Blättern. Aber es gibt auch die Möglichkeit, Blätter mit Stanzen, die wir schon öfter vorgestellt haben, sich die Blätter aus dünnem Papier selbst zu stanzen. Aufgeklebt hat er die Blätter mit PVA Kleber, auch Weißleim wäre denkbar. Einige Blätter hat er auch auf seinen Panzer III schon aufgebracht. Er hat auch die Oberfläche des Panzers schon bearbeitet und verschiedene Details hervorgehoben.
Weiterhin hatteRobert mehrere 3d gedruckte Figuren dabei, die von guter Qualität waren. Interessant fanden wir, dass einige der kleinen Männer mit Support wie in einem Käfig ausgeliefert werden. Dias Schützt die Figur natürlich vor Transportschäden. Das Risiko beim Entfernen der Support Stützen liegt dann natürlich beim Endkunden.
Peter Engelhard hatte 2 Ford Motoren von Tamya in 1:24 dabei. Sie stammen aus dem Kit des Lotus Super 7. Beide will er supern. Schrauben von Verlinden und verschiedene Kabel haben sie bereits erhalten.
Reiners London Bus von Roden in 1:72 nähert sich der Fertigstellung. Zum Bau hat er auch die Bauanleitung des Airfix und des Modelart Kits genutzt.Die Beschriftung besteht teilweise aus Decals, teilweise aus bedrucktem Karton. Es fehlt noch der Unterfahrschutz, der allerdings erst nach einigen Unfällen am Original angebracht wurde, und Haltestangen. Scheinwerfer wurden ebenfalls erst ab 1912 angebaut, weil man zunächst glaubte, darauf verzichten zu können.
Das Kopfsteinpflaster der Grundplatte stammt aus dem Eisenbahn Zubehörhandel.

Pascal hatte 2 Projekte mitgebracht: Seinen BMW Z3 von Tamya in 1:24 möchte er verschenken. Er ist bereits Lila mit Autolack von Gravity Colours lackiert. Einige Teile wie Sitze und Überrollbügel hat er aus dem Z3M von Revell übernommen. Größeren Aufwand hat er mit den Rädern betrieben. Das Fahrzeug soll in ein Diorama eingebaut werden auf dem auch die Figurengruppe, die er von sich und seiner Freundin im Miniaturwunderland hatte scannen lassen. Statt der Figuren hat er die Druckdateien gekauft und sie jetzt auf 1:24 vergrößert.
Einen BMW Touring M3 wollte er in 1:24 schon immer haben. Da er im Netz eine Druckdatei fand, skalierte er diese auf 1:24. Obwohl er den Druck diagonal plante, wurde das Heck beim ersten Versuch abgeschnitten. Erst der zweite Versuch gelang. Auch bei der Bodenplatte gab es Probleme. Sie war stark verzogen und ließ sich nicht mehr richten. Auch hier brachte der zweite Versuch bessere Ergebnisse.