2025 Clubabend 14.02.

 

Die Krankheitswelle machte sich auch bei unserem Februarvereinsabend bemerkbar. Mehrere Mitglieder hatten sich krank entschuldigt. Im offiziellen Teil ging es nochmals um unsere neue Satzung, die jetzt endgültig beim Amtsgericht hinterlegt wurde. Die von uns beauftragte Notarin hat damit ihre Arbeit für den Verein beendet. Zukünftige Änderungen im Vorstand, die dem Amtsgericht gemeldet werden müssen, benötigen keine  notarielle Begleitung.

Ernst und Pascal erinnerten nochmals an die Jahreshauptversammlung am 14.März 2025. Die Einladung ging den Mitgliedern bereits per Email zu.

Uwe hat bereits die Kasse geprüft und für gut befunden.

Einige Termine für 2025 gibt es schon: Vom 7. Bis 9. März findet die große Ausstellung in Jabekke, Belgien statt, die mehrere Mitglieder besuchen wollen.

Am gleichen Wochenende ist auch die Modellbahn/ -Bau Mannheim geplant.

Die Ausstellung in  Wilnsdorf wird auch in diesem Jahr ausfallen, weil die Halle weiter renoviert wird.

Ernst hat auf der Internetseite des PMC Main Kinzig gelesen, dass deren Ausstellung in Hailer Meerholz am 20 und 21. September stattfinden soll. Eine offizielle Einladung liegt ihm aber noch nicht vor. Inzwischen wurde bekannt, dass die Frankfurter Modellauto Ausstellung am selben Wochenende in Hanau Steinheim statt finden soll.

Uwe konnte noch von der Starwars Ausstellung in der „Raumfabrik“ berichte. Vor allem ein Speederbike in 1:1 hätte ihn interessiert. Aber das ausgetstellte Exemplar war dann doch enttäuschend. Ansonsten gab es aber jede Menge Modelle und Dioramen. Allerdinge waren die Exponate schwer zu fotografieren, einmal wegen der Beleuchtung und auch weil fast alle Exponate in Vitrinen standen, die natürlich spiegelten. Dann widmeten wir uns dem mitgebrachten Plastik.

 

 

 

Hans konnte uns zwei Zugmaschinen aus der Zeit zwischen 1935 und 1950 im Maßstab 1:87 zeigen: den Hanomag SS 100 Gigant und den Diamond T980 M20.

Vom Hanomag Gigant wurden zwischen 1936 und 1951 über 6100 Stück gebaut. Das Fahrzeug wurde zivil und militärisch genutzt. Sein 100 PS 6Zylinder Diesel verbrauchte 35l auf 100 Km. Mit 4Gang Getriebe erreichte der Schlepper 45km/h, mit 5 Gang Getriebe sogar 57,5 km/h.

Das Modell ist ein Arsenal Resin Bausatz. Da der Motorbereich eingedrückt war, musste Hans ihn neu mit Plastikplatten aufbauen .Die verbauten  Ätzteilesind übrigens im Kit nicht enthalten. Sie stammen von einem SS 55 Bausatz. Außerdem hat Hans das Armaturenbrett ergänzt. Die Peilstangen sind von Weinert. Interessant war ein Vergleich mit Ernsts 1:144 Hanomag 3d gedrucktes Modell vom Panzershop.

Diamond T980 M20 mit Trailer M9 wurde von 1941 bis 45 gebaut. Hier liefen etwa 6500 vom Band. Auch beim Dimond kam ein 6 Zylinder Dieselmotor zum Einsatz, der 201 PS leistete.Das Fahrzeug erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 37 km/h.

Der Diamond stammt von Arcitec und ist ebenfalls aus Resin. Hier liegen die Ätzteile und Decals bei. Das Modell wurde fast aus dem Kasten gebaut. Das Verdeck wurde nach hinten geschlossen und einige Bedienhebel ergänzt. Beim Anhänger wurde vor allem die Deichsel neu aufgebaut und einige Rampenteile aufgebohrt. Ergänzt wurden Sicherungsketten und Ladegut. Insgesamt hatte der Trailer wenige Teile. Erst die aufwändige Bemalung und das Einfügen in ein kleines Diorama lässt das Modell wirken.

 

 

Ernst ist immer auf der Suche nach Dioramen -Zubehör im Maßstab 1:144 für Flugplätze. Im Internet ist er auf den 3d Druck Shop „Panzershop.nl“ gestoßen. Anders als der Name vermuten ließe, hat der Panzershop  mehr Zivilfahrzeuge als  reine Panzer im Sortiment, leider in den Modellbahn Maßstäben Z,N, T und HO. Er bietet aber auch an, die Modelle in 1:144 auszudrucken, wenn der Kunde dies wünscht. Die Lieferung war nach weniger als einer Woche bei Ernst angekommen, bruchsicher verpackt. Die Modelle waren sehr gut gedruckt und haben viele feine Details: Die Henschel Zugmaschine SS100 hat sogar die Peilstäbe angedruckt, bei den meisten Fahrzeugen sind auch die Außenspiegel schon am Modell angedruckt. Dann kam die wichtigste Frage, sind die Modelle wirklich 1:144? Ernst hat nachgemessen. Die mitgebrachten Fahrzeuge sind tatsächlich im Airliner Maßstab. Er hatte zur Demonstration auch einen 1:160er Käfer aus seinem Fundus dazu gestellt, der schon erheblich kleiner ist als der neue Panzershop VW. Außer  dem VW Käfer, der ja auf den Flughäfen bis in die 80er Jahre bei den Fluggesellschaften und anderen Unternehmen sowie der Bundeswehr  genutzt wurde, hatte er den Willys Jeep, der ebenfalls lange militärisch und zivil auf Flugfeldern anzutreffen war, die Hanomag SS100, mit der schwere Flugzeuge oder Tankanhänger geschleppt wurden und den Feuerwehr Unimog  dabei. Einzige Kritik gab es, dass die LKWs in einem Stück gedruckt sind und eine Bemalung und Detaillierung des Innenraumes sehr schwierig ist. Anders der VW Käfer, bei dem Fahrwerk mit Boden und Sitzen und Karosserie getrennt sind und der somit sehr gut lackiert werden kann. Die Fenster sollen mit KristalClear dargestellt werden. Der Panzershop bietet zwar Verglasungssets an , aber nur in den Standard-Bahn-Maßstäben  Ernst wird sich sicher noch einige Interessante Fahrzeuge aus dem Panzershop Sortiment besorgen.

 

Außerdem hatte er Hahen Decals in 1:144 dabei, die nicht in Harald Hensels Webshop zu kaufen sind. Im Oktober waren diese Decals beim Aviation Megastore angeboten worden und in kurzer Zeit vergriffen. Ernst kontaktierte Herrn Hensel und der bot ihm an, diese  Sheets nachzudrucken. Auch Reiner (UH 1 und Fiat G91) und Wolfgang (Albatros) hatten Interesse an verschiedenen Decals, die Ernst gleich mitbestellte. Jetzt hat Hahen geliefert und verschiedenen 144er Projekten steht nichts mehr im Weg. Ernst hat ja noch mehrere Tomytec  UH-1 aus Japan, die dann Bundeswehr Markierungen bekommen sollen und vor allem ein Revell Eurofighter soll das Star Eagle Decal erhalten.

 

 

Peter hatte wieder viele neue Figuren aus der Fantasy und Warhammer Szene dabei. Er empfahl uns auch die neue Warhammer Heftserie Combat Patrol. Hier erhält man für kleines Geld ein Heft mit Spiel- und Bemalungsanleitungen sowie mehrere Figuren. Auch die 3d gedruckten Sandbpacks sind universell verwendbar

 

 

Einen fertigen M1 Abrams in 1:72 hatte Reiner uns mitgebracht. Der M1 wurde als Nachfolger des M60 Panzers in den 1980er Jahren, also noch zur Zeit des Kalten Krieges,  in die US Army eingeführt. Auch in Hessen waren M1 stationiert, um das Fulda Gap zu verteidigen. Am Anfang war das Fahrzeug noch mit einer 105 mm Kanone ausgestattet, die bei späteren Modellen durch eine 120 mm Kanone, eine Lizenzausführung des Rheinmetallgeschützes, ersetzt wurde.

Als technische Besonderheit kam eine Gasturbine als Antrieb zum Einsatz. Bis Anfang der 2020er Jahre waren 9000 Exemplare gebaut worden. Die ersten größeren Kampfeinsätze hatte der M1 in den Golfkriegen ab 1991. Der Abrams erwies sich dabei den irakischen Panzern , meist  T72 aus sowjetischer Produktion als haushoch überlegen.

Das Revell Modell erschien 1997 erstmalig, der von Reiner verwendete Kit ist allerdings eine der zahlreichen Wiederauflagen von 2023. Die Decals für eine Abrams aus der Operation Dessert Storm 1991 stammen von Braille-Strike.

Beim Modell mußten verschiedene Sinkstellen ausgebessert werden. Auch die Schlepp- und Zurrösen wurden aufgebohrt. Sie waren in Vollguß dargestellt. Die Segment-Kette war problemlos zu verarbeiten. Im Grunde hat man dem Bausatz sein Alter nicht angesehen. Decken und Zeltplanen im Korb am Turmheck stammen aus dem Roco 1:87 Sortiment. Die Antenne sind aus Besenhaar. Reiner hat somit wieder einen Meilenstein der Panzerentwicklung in seiner Sammlung.

 

 

Uwe hatte eine Box von Parkside vor sich liegen. Darin warren seine neuesten Werke: Er hat seinen 1 : 12er Fuhrpark um ein paar Fahrzeuge mit Muskelantrieb erweitert. Zum einen handelt es sich um in Neudeutsch Kickboard genannte Tretroller. Vor ein paar Jahren nannte man die Teile auch Cityroller. Bei den vier Rollern, die Uwe heute mitgebracht hat, handelt es sich um einen Bausatz von digism/M.I.C., der in zwei Designausführungen vertrieben wird. Einmal in der Farbvariante Camouflage, zweitens mit der Designbezeichnung japanese design. Hierbei sind auf das Standbrett, das Steuerrohr und die die Fahrzeugflanken japanische Masken, Blüten und Schriftzeichen gedruckt.

Die insgesamt 27 Bauteile verteilen sich auf zwei Spritzrahmen. Damit die bedruckten Teile nicht beschädigt werden können, sind die beiden Spritzrahmen mit kleinen Kunststoffklammern gegeneinander fixiert. Eine geniale Lösung, die Uwe so noch nie gesehen hat.

Der Tretroller kann wahlweise mit einem oder zwei Vorderrädern und mit einem konventionellem Lenker oder einem sg. Apehanger (Affenschaukel) gebaut werden. Hieraus Kickboard im Maßstab 1 : 12 von digism/M.I.C.  Hieraus ergeben sich vier verschiedene Varianten:

- Ein Vorderrad, konventioneller Lenker (15 Bauteile)

- Ein Vorderrad, Apehanger (17 Bauteile)

- Zwei Vorderräder, konventioneller Lenker (23 Bauteile)

- Zwei Vorderräder Apehanger. (25 Bauteile)

Die Bauanleitung besteht aus einem einseitigen Blatt – kleiner als eine Postkarte, ist aber eindeutig und enthält sogar eine Teileübersicht. Aber als alter Modellbauer mit jahrhundertelanger Erfahrung braucht man natürlich keine Bauanleitung. Als erstes hat Uwe für alle Rollervarianten die Lenkergriffe und die Reifen mit Reifenschwarz von ZeroPaints bemalt. Nach dem Trocknen der Farbe war der erste Roller – ein Vorderrad und der konventionelle Lenker - ruckzuck gebaut. Diese Variante besteht auch nur aus 15 Bauteilen.

Dann kam die Variante mit zwei Vorderrädern und dem Apehanger an die Reihe. Diese Variante besteht aus 25 Bauteilen. Beim Zusammenbau der Vorderradführung fiel Uwe auf, daß die beiden Vorderräder jeweils nach außen zeigten. Völlig klar! Die Spurstange war etwas zu kurz. Für einen erfahrenen Modellbauer kein Problem. Uwe hat also vorsichtig die beiden Spurstangenhälften von den Gelenkköpfen getrennt und die Gelenkköpfe aufgebohrt, damit dazwischen passende Drahtstücke eingesetzt werden können. Zwischenzeitlich hatte sich Uwe die Bauanleitung doch mal angeschaut um die genaue Anzahl der Bauteile für die verschiedenen Varianten zu ermitteln. Dabei war ihm aufgefallen,daß identische Bauteile in der Teileübersicht dieselbe Bauteilnummer hatten. Zwei offensichtlich identische Teile der Lenkung für die zweirädrige Version hatten aber unterschiedliche Bauteilnummern. Warum? Daraufhin hat sich Uwe die Bauteile genauer angeschaut. Und siehe da, die Teile waren nicht identisch. Vielmehr waren die Anlenkpunkte für die Spurstange leicht asymmetrisch, so daß bei korrekter Platzierung dieser beiden Bauteile die Vorderräder absolut parallel zueinander ausgerichtet waren. Auch ein vermeintlich sehr erfahrener Modellbauer sollte also manchmal in die Bauanleitung schauen.

Zweirädrige Fahrzeuge haben den Nachteil, daß Sie recht schnell umfallen. Um dem entgegen zu wirken haben die Kickboards einen klappbaren Mittelständer, der seinen Zweck einwandfrei erfüllt. Da die Kickboards im Maßstab 1 : 12 doch recht kleine Fahrzeuge sind, die man z.B. auf einem Ausstellungstisch schnell übersehen kann, hat Uwe zwei Figuren zu den Rollern gestellt. Dabei hat sich gezeigt, daß der Apehanger in der Praxis fürs Fahren absolut ungeeignet ist. Die gekröpften Lenkergriffe befinden sich nämlich fast in der Mitte der Standfläche, so daß der Fahrer mit seinen Füßen hinter dem Roller steht. Optisch mal einenette Idee, aber für den Gebrauch völlig ungeeignet. Uwe wird die Apehanger also für seine Motorrad-Chopper verwenden.

 

 

 

Anknüpfend an den Beitrag vom Vereinsabend im letzten September, brachte unser Neumitglied Christoph sein aktuelles Kitbashing-Projekt zum Thema des US-amerikanschen Sherman-Panzer M4 mit.

Der M4A1 76 (W) HVSS war eine Variante des M4 Sherman-Panzers, die mit einer 76-mm-Kanone ausgestattet war, um die Feuerkraft zu verbessern und die Panzerung stärkerer feindlicher Fahrzeuge, wie zum Beispiel des deutschen Panzers Tiger, besser durchdringen zu können. Der Zusatz "HVSS" steht für "Horizontal Volute Spring Suspension", was auf das verbesserte Federungssystem hinweist, das eine bessere Mobilität und Fahrstabilität bot, besonders auf unebenem Gelände.


Besonders in den Kämpfen im Herbst 1944, wie bei der Schlacht in den Ardennen (die als "Battle of the Bulge" bekannt wurde), wurde der M4A1 76 (w) HVSS immer häufiger in Aktion gesehen. Der Panzer erwies sich als wirksam gegen die deutschen Panzer, darunter der Panzer IV, der Panther und der Tiger I, konnte jedoch immer noch Schwierigkeiten haben, die massiv gepanzerten Tiger II (Königstiger) zu zerstören. Dennoch war der Sherman 76mm eine ernstzunehmende Bedrohung für die deutschen Panzertruppen, besonders in massierter Form.


In den letzten Kriegsmonaten 1945, während der Alliierten Offensive in Deutschland, leisteten die M4A1 76 (w) HVSS eine entscheidende Unterstützung. Die US-amerikanischen Streitkräfte, insbesondere die 3. und 4. Panzerdivision, setzten die Sherman-Panzer in den Städten und auf offenen Feldern effektiv ein. Sie halfen dabei, die deutschen Linien zu durchbrechen und trugen zur endgültigen Niederlage der Wehrmacht bei.

 

Für seinen Bau  nutzt er das Grundmodell des M4A1 von Italeri (No. 225) mit der langen 76mm Kanone und setzt es auf ein HVSS-Laufwerk, um ein Fahrzeug aus 1944/45 zu bauen. Die Idee stammt erneut aus dem Büchlein „The Verlinden Way Volume II, Military Models and Dioramas" wobei Christoph das Laufwerk nicht vom ursprünglichen Modell des motorisierten M4A3E8 „Easy Eight" von Tamiya (No. MT118) nahm, da es viele Schwächen hat. Vielmehr nutzt er einen passenden Umbausatz von Dragon (Nr. 3814, für ca €10 auf eBay ergattert), der den frühen M4 Sherman Bausätzen des chinesischen Herstellers (Nr. 9009, 6807) entstammt, die seinerzeit u.a. die Wanne des Italeri-Kits verwendeten.


Die Änderungen am Italeri Bausatz umfassen das Entfernen der Aufhängungen für das VVSS-Laufwerk und die Vermessung der Wannenseiten, um die verschiedenen Rücklaufrollen des neuen HVSS-Laufwerks an die jeweils richtigen Stellen zu bringen – das alleine brauchte zwei Bastelabende. Im folgenden Schritt sind die größeren, breiteren Rollenwagen mit der Wanne zu verbinden, was aufgrund der kleinen Kontakflächen die nächste Herausforderung darstellen dürfte. Da wünschte sich der Modellbauer sicher eine konstruktive Lösung „á la Tamiya“ aber so ist das halt mit solchen Projekten. Danach geht es an die richtigen Ketten (T66) sowie die Anpassung des Italeri-Turms an die letztgebaute Variante, d.h. mit einer kleineren Luke des Kanoniers mithilfe eines alten Verlinden Zurüstsatzes.

 

 

Getreu seinem Motto „Plastik und Papier" brachte Christoph wieder Literatur zum Thema mit, so z.B. die deutsche Lizenzausgabe des o.g. Büchleins von Verlinden mit dem Titel „Dioramen-Bau mit François Verlinden" aus dem Alba Buchverlag, des weiteren das Tankograd Technical Manual N° 6001 „U.S. M4 / M4A1 Sherman Medium Tank“ mit vielen technischen Details und „Armoured Thunderbolt, The U.S. Army Sherman in World War II" von Steven Zaloga im Verlag Stackpole Books mit vielen zeitgenössischen Fotos zum Einsatz des M4 Sherman.

 

Robert hatte nochmals einen seiner 1:48er Tamya Citroen dabei. Lackiert ist er mit Tamya Dunkelgelb und Molotow und AK Stiften. Die Abziehbilder stammen von TL Decals und stellen ein Fahrzeug des JG 51 dar.

Daneben zeigte er uns mehrere Messerschmitt Bf 109 G Modelle in 1:72 von AZmodels. Interessant war, dass das Plastik und die Decals des einen Bausatzes  nicht dem Aufdruck auf dem Karton entsprachen. Hier hatte AZ wohl beim Verpacken einen Fehler gemacht. Robert hofft, dass dies korrigiert wird und er die Variante, die er eigentlich wollte bald bauen kann.  Er hatte wie üblich schon einige Segmente montiert und lackiert. Der  Cockpitbereich sieht wirklich gut aus. Vor allem hatte er an den Modellen sein neuen Farbstifte von AK ausprobiert.Die Unterseite einer Messerschmitt hat er schwarz lackiert, weil es ein Flugzeug der sogenannten „Hellen Nachtjagd“ (wilde Sau) werden soll.

 

Pascal hatte Druckteile für ein Modell eines Agera XS des schwedischen Sportwagenherstellers Koenigsegg in 1:24. Dieser Supersportwagen erreicht mit einem 1160PS Motor bis zu 440km/h, auf einer Teststrecke in Nevada  sogar 457,49 km/h und gilt als schnellster Straßenwagen. Allerdings ist er mit einem Grundpreis von über 2.000.000 € auch sicher einer der teuersten.

Sein Interesse für Koenigsegg war auch mit ein Antrieb, sich einen 3d Drucker zu kaufen. Bereits im September 2021 konnte er uns Resultate präsentieren. Inzwischen hat er viele Erfahrungen gesammelt. Die neuen Drucke sind eine Kombination mehrerer Druckdateien. Die Karosserie war eigentlich für ein RC Modell im großen Maßstab 1:10 gedacht. Pascal hat die Dateien auf 1:24 skaliert. Mit dem Innenraum war Pascal nicht zufrieden. Dieser Bereich stammt aus anderen Druckdateien. Das Lenkrad hat er aus einem Spieleforum heruntergeladen und drucktauglich gemacht.