2013 Clubabend 11.01.

Vereinsabend am 11.01.2013

Nach dem offizielle Pflichtprogramm (Termine, Website usw.) widmeten wir uns dann ausgiebig den mitgebrachten Modellen.

 

Mk.I Revell hell / Mk.IX Eduard grau
Einige Bemalungsoptionen des Eduard Kits.

Ernst hatte einige Neuheiten in 1:144 dabei. Die heiß erwartete „Wunder“ Spitfire IX von Eduard fand er gar nicht so wunderbar:  Sicher ist sie besser detailliert als die alte (Ursprünglich um 1970 herausgekommene, 2012 wiederaufgelegte) Revell  Micro Wings Spitfire Mk.1, die er zum Vergleich präsentierte (helles Modell). Aber auch bei Eduard kam er nicht ganz ohne Spachteln aus. Das  Cockpit ist komplett leer. Einen Sitz und ein Instrumentenbrett wäre das Wenigste gewesen, was Ernst im Normalbausatz erwartet hätte. Hier soll der Modellbauer extra einen „ prepainted“ Ätzsatz  bei Eduard kaufen, um das Modell aufzuwerten. Dabei müssen die winzigen Teile präzise gefaltet werden, was sicher auch nicht jedermanns Sache ist. Außerdem verteuert das den Bau wieder um 6€.  Im Kasten sind zwei Modelle mit normalem und „clipped“ Wing.  Decalbogen und Bemalungsanleitung sind wieder klasse: 6 verschiedene Spits, darunter auch eine israelische, lassen sich damit markieren. Wegen der 2 Modelle geht der Preis von 14€ auch in Ordnung. Natürlich ist der neuaufgelegte  über 40 Jahre alte  Revell Kit nicht mit der Detaillierung und Passgenauigkeit des Eduard Kiits zu vergleichen. Abe r es ist eine frühere Version der Spitfire (Mk.I) und erstaunlicherweise besser gemacht als die Crown,  Academy und Trumpeter Modelle, die ohne hin alle aus einer Urform stammen. Der Abziehbilderbogen läßt nur ein Modell zu, dafür kostet der kleine Kasten auch nur 1,99€. Bei beiden Modellen hatte Ernst das Cockpit mit Instrumentenbrett, Sitz und Heckpanzer aus Plastic-Sheet aufgewertet.

 

F-16 mit Daco Decal "Dirty Diana"2008/09

Voll des Lobes war Ernst aber für Revells neue F-16 in 1:144. Auf so ein Modell haben die Freunde des kleinen Maßstabs gewartet. In puncto Maßstab- und Konturtreue konnte bisher keine kleine F-16 überzeugen. Aber nicht nur in dieser Hinsicht übertrifft Revell seine Vorgänger, auch die sonstige Ausstattung des kleinen Kits ist hervorragend: Mit 2 verschiedenen Triebwerken, Höhenleitwerken, Seitenleitwerken und vielen Außenlasten lassen sich fast alle einsitzigen F-16 Versionen darstellen.  Das Cockpit und die Fahrwerkschächte sind erste Sahne. Alleine der Schleudersitz ist ein Gedicht. Nach Aufteilung des Rumpfes ist noch mit einem Doppelsitzer zu rechnen.

Leider legt Revell nur Decals für eine, allerdings sehr bunte  F-16C  bei, womit man leider die Möglichkeiten des Kits nicht voll ausschöpfen kann. Aber es gibt bereits einige wenige Decals in 1:144. Ernst will endlich sein buntes Daco Decal „Dirty Diana“ 2008/09 auf das neue Revell Modell bringen. Leider handelt es sich um eine „ What If „ Lackierung: Nachdem der Sonderanstrich 2008 zum 60. Jubiläum des 523 Squadrons der königlich  niederländischen Luftwaffe von den Angehörigen und Vorgesetzten Geschwaders ausgewählt worden war, verbot ihn das Verteidigungsministerium später.“ Dirty Diana“ war den Offiziellen dann doch zu dirty.

 

 

Bowler Land Rover in 1:43

Reiner "Dakkar" Eube hatte uns wieder mal von den Socken gehauen mit einem - ehemals - groben Stück Resin, aus dem er einen feinen 1:43er Dakkar-LandRover geschnitzt hatte.

Wieder einmal wichen wir ein bisschen ab in die wilde Welt der Farben und dem damit verbundenen Problem, dass eben Farbe nicht gleich Farbe ist... Aber das würde jetzt zu weit führen.

 

Jordan Ford...

Hans "Mr. 87" hat es uns mal wieder allen gezeigt! Sein Modell eines 32er Ford im Massstab 1:87 aus dem Hause Jordan nämlich!

Umgebaut als "HotRod" in Bordeaux/Leuchtorange mit authentischen "Würfeln" am Innenspiegel, hatten wir da also wieder mal was "ganz Großes" auf dem Tisch. Blöderweise hatte ich mein Makroobjektiv nicht dabei, sonst hätte man eventuell etwas mehr davon sehen können.

Dafür gibt es aber für alle Interessierten einen einfachen Trick: vorbeikommen!